Der Advaita Vedanta im Licht der Überlieferung
»Gaudapada
nährte den Stamm,
Shankara entwickelte
die Äste des Baums
mit den üppigen
Früchten.«
Der Advaita Vedanta ist
eine Philosophie und Metaphysik der Überlieferung.
Er beschäftigt sich mit all dem, was sich jenseits der Physik,
der Natur und der grob- und feinstofflichen Formen befindet, mit
allem jenseits des Substanziellen, des Ureinen, der persönlichen
Gottheit, mit allem jenseits des Objektiven und des Subjektiven,
jenseits jeder erdenklichen Polarität.
Der Advaita Vedanta - dessen
Kodifikator Shankaracharya ist - basiert auf den Veden und den Upanishaden
und greift ihre philosophischen und metaphysischen Fragen wieder
auf. Gaudapada - Meister des Meisters
von Shankara - nährte den Stamm,
Shankara entwickelte die Äste des Baums mit den üppigen
Früchten.
Der Advaita Vedanta führt
zum eigenschaftslosen Absoluten, zur Konstanten, zum Unendlichen,
zum Nicht-Sein im Sinne des einen reinen Seins, zum Unbedingten,
zum Einen-ohne-Zweiten. Daraus folgt, dass keinerlei Form von Pantheismus,
Immanentismus und Psychismus in dieser Lehre enthalten ist.
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