Östliche Überlieferung
  Advaita Vedanta
  Gaudapada
  Mandukyakarika
  Shankara
  Bhagavadgita
  Drigdrisyaviveka
  Vivekacudamani

   Shankara

Shankara lebt von 788 bis 820 nach Christus. Im Alter von fünf Jahren beherrscht er bereits seine Muttersprache und Sanskrit und kennt die größten Epen und mythologischen Erzählungen. Govinda wird sein Lehrer. Er weiht Shankara ein und übermittelt ihm die vier großen Sätze der Upanischaden. Dann folgt die Begegnung mit dem altehrwürdigen Meister Gaudapada. Er nimmt Shankara als Schüler auf und überträgt ihm die Kommentierung des dreifachen Vedanta-Kanons.
Mit 16 Jahren hat Shankara bereits all seine Werke vollbracht. Die verbleibenden 16 Jahre dienen ihm zu ihrer Verbreitung. Dabei bekämpft er nicht nur die Häresien in der hinduistischen Überlieferung, sondern bringt auch angesichts des Verfalls der Sitten und Riten eine radikale Reformierung der Religion. Shankara richtet zehn Asketen-Orden ein und gründet Klöster an den vier Eckpunkten des Subkontinents. In ihnen werden - bis heute - die Lehren der Shruti und Smriti durch eine Kette spiritueller Meister vermittelt, die dafür Sorge tragen, dass die Überlieferung am Leben erhalten bleibt.